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29. Januar 2022 |
Tipps für Anfänger Kaninchenrassen Schaukalender

Gesunde Kaninchen - Kranke Kaninchen

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  Ein rundum zufriedenes
  und gesundes Kaninchen

Gesunde Kaninchen - Kranke Kaninchen

Ein gesundes Kaninchen macht einen rundherum zufriedenen Eindruck. Gesunde Kaninchen zeigen eine völlig ungestörte Funktion aller Organsysteme, sie nehmen ihre Umgebung wahr, reagieren auf Reize aus der Umwelt, nehmen Nahrung auf, ihre Kotballen sind geformt und sie laufen umher. Die Nase ist trocken, man hört kein Niesen und das Fellhaar glänzt.
  
Eine Krankheit entsteht hingegen durch eine Störung oder Schädigung der normalen Körper- und Organfunktionen. Dadurch können Allgemeinerkrankungen entstehen, die den gesamten Körper des Tieres erfassen oder nur einzelne Organe betreffen (Organerkrankung). Zeigt ein Kaninchen Krankheitssymptome, so ist der Weg zum Tierarzt unumgänglich. Dabei können auf de Halter einige Tierarztkosten zukommen. Der Abschluss einer Kaninchenkrankenversicherung ist daher sehr zu empfehlen, denn im Falle einer Krankheit hilft Ihnen eine solche Kaninchenkrankenversicherung dabei, dass Ihr Kaninchen die bestmögliche Behandlung erhält. Weitere Informationen über Petplans Kaninchenkrankenversicherung zeigen Leistungen und Versicherungsmodelle im Überblick. 

Entstehung von Krankheiten

Die Entstehung von Krankheiten ist abhängig von der Allgemeinverfassung des Tieres (Konstitution), der Krankheitsbereitschaft (Disposition) und
der Einwirkung innerer und äußerer Krankheitsursachen. Die Gesundheit des Kaninchens wird also nicht nur vom Tier beeinflusst, sondern ganz entscheidend für die Gesundheit sind die Einwirkungen aus der Umgebung der Tiere und das Vorhandensein von Krankheitserregern. Auf Grund dieser Bedingungen kann es durchaus vorkommen, dass Kaninchen unter gleichen Umwelteinflüssen gehalten, gefüttert und versorgt werden und nur einzelne Tiere erkranken, während andere, auch Stallnachbarn, sich bester Gesundheit erfreuen.

Krankheitsabwehr

Zur Krankheitsabwehr steht dem Kaninchen wie den anderen Säugetieren ein komplexes Abwehrsystem (Immunsystem) zur Verfügung, welches sich in einem wohl abgestimmten Gleichgewicht zur Umgebung findet. Dieses empfindliche Gleichgewicht kann sehr leicht gestört werden, so dass es zum Ausbruch einer Erkrankung kommt. Beispielsweise sind fast alle Kaninchen von Kokzidien (einzellige Parasiten) befallen, ohne dass eine Erkrankung festgestellt wird, denn zwischen Parasit und Wirt besteht ein Gleichgewicht. Stress durch neue Umgebungen, Futterumstellungen, das Ausmachen von Rangordnungen in Gruppenhaltungen, schlechtes Stallklima usw. können das Gleichgewicht stören und es kommt zum Ausbruch einer Kokzidiose.

Krankheitssymptome

Erkrankungen äußern sich durch mehr oder weniger deutliche Symptome wie: 

– fehlende Futteraufnahme, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Abmagerung,
– veränderter Kot, Durchfall,
– Aufblähen des Bauches, gluckernde Geräusche beim Befühlen,
– erschwerte Atmung, Flankenschlagen, verklebte, verkrustete
   Nasenöffnungen, Nasenausfluss, verschmutzte Innenflächen der
   Vorderläufe,
– Kopf-Schiefhaltung, Gleichgewichtsstörungen,
– Augenausfluss, Verdickung der Augenlider, Verkleben der Augenlider,
– Hautverletzungen, Hautentzündungen mit Verdickungen, Abszesse in der
   Haut oder Unterhaut,
– stumpfes Fell und Schuppenbildung der Haut
– Veränderungen am Gesäuge,
– Veränderungen an den Geschlechtsorganen (männlich oder weiblich).

Krankheitsursachen

Als Ursache für die Entstehung einer Kaninchenkrankheit können mehrere Faktoren eine Rolle wie beispielsweise Erbfehler, Ernährungsfehler, Haltungsfehler,
Infektionen durch Viren, Bakterien, Pilze, ein- oder mehrzellige Parasiten, Vergiftungen oder Verletzungen. 

Gesundheitskontrolle

Wichtig für die Erkennung einer Erkrankung ist die genaue Beobachtung und regelmäßige Kontrolle der Tiere, damit Abweichungen vom Normalen frühzeitig erkannt werden. Je schneller Veränderungen beim Tier festgestellt werden, desto besser sind die Heilungschancen. Eine frühzeitig einsetzende Behandlungsmaßnahmen durch den Tierarzt ist wichtig. Bestenfalls hat man hierfür auch eine Kaninchenkrankenversicherung.


  Redaktionsteam

 

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