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26. Mai 2019 |
Tipps für Anfänger Kaninchenrassen Schaukalender

Dalmatiner-Rexe schwarz-weiß

Schönheiten mit einzigartiger Zeichnung

Schecken haben unter den vielen anerkannten Kaninchenrassen bekanntlich eine magische Anziehungskraft. Gerade die besondere Zeichnung der Schecken und deren Farbkontrast erwecken bei vielen Züchtern und Besuchern eine enorme Begeisterung. Steht zudem noch die Kurzhaarigkeit und eine in der Rassekaninchenzucht einzigartige Scheckung im Vordergrund, wie wir sie bei den Dalmatiner-Rexen vorfinden, so bewirkt dieses Zusammenspiel eine wahre Faszination in Züchterkreisen und macht den Dalmatiner-Rex zu etwas ganz Besonderem.

Tobias Baumgarten aus Nordleda hat sich der Zucht von Dalmatiner-Rexen des schwarz-weißen Farbenschlages verschrieben. Seine Tiere stachen in den vergangen Jahren auf nationalen und internationalen Schauen deutlich, mit nahezu perfekten Zeichnungen aus der Masse heraus, was ein Europameister-Titel, drei Deutsche-Meister-Titel, nebst zahlreichen Siegern auf Europa-, Bundes- und Clubschauen nur unterstreichen. Aber auf was ist bei der Zucht von dieser Rasse alles zu achten? Diese Fragen hat uns Tobias Baumgarten beantwortet.

Die Geschichte der Dalmatiner-Rexe
 
Bereits im Jahr 1925 erfolgte in der Schweiz die Anerkennung der schwarz-weißen Dalmatiner-Rexe. Zuchtziel war damals wie auch heute, wie der Name schon vermuten lässt, ein Kaninchen zu züchten, welches optisch der beliebten Hunderasse ähnelt. Somit erfolgte die Herauszüchtung der Dalmatiner-Rexe des schwarz-weißen Farbenschlages durch gezielte Verpaarungen von Weiß-Rexen mit  Schwarz-Rexen, Deutschen Riesenschecken, schwarz-weiß, Englische Schecken, schwarz-weiß und Holländern, schwarz-weiß. Durch diese Einkreuzungen entstanden die typischen Rassemerkmale wie wir sie heute bei den Dalmatiner-Rexen vorfinden.
 
Karl Erne aus Baden und Kurt Reinhardt aus Württemberg stellten der deutschen Züchterschaft erstmals im Jahr 1966 auf der 7. Bundes-
kaninchenschau in Stuttgart die ersten Dalmatiner-Rexe als Neuzüchtung vor, deren Ausgangstiere zu der Zeit aus der Schweiz stammten.
 
Im Jahr 1970 erfolgte sodann die Zulassung und gleichzeitige Aufnahme im deutschen Rassestandard. Am Anfang sahen die Dalmatiner-Rexe den normalen Schecken, gerade in Bezug auf deren Kopfzeichnung, noch sehr ähnlich. Die Köpfe waren sehr grob gezeichnet, die Augenringe breit, die Schnauzpartie geschlossen und die Ohren überwiegend schwarz. So fing es erst Mitte der 90er Jahre an, dass ein feiner melierter Streifen bis ins Ohr hinauf ging. Dieser wurde dann mit der Zeit immer länger und breiter und reichte bis in die Ohrenspitzen der Tiere. Dieser damals noch melierte Streifen wurde schon bald rein weiß und so war das Zuchtziel „weiß bis in die Ohrenspitzen“ schon nach ein paar Jahren durch intensive Zuchtarbeit verbessert worden.
 
Parallel zu der Entwicklung der Ohrenzeichnung verbesserte sich auch mit den Jahren die Kopfzeichnung dieser Rasse. Die Zeichnung der Schnauze lockerte sich in zwei oder sogar drei Schnauzpunkten auf, die Augenringe wurden schmaler, sogar auf der Stirn traten vereinzelt Punkte in Erscheinung und verschönerten die Kopfzeichnung der Dalmatiner-Rexe.
 
Auch die Rumpfzeichnung war zur damaligen Zeit vom heutigen Stand der Zucht weit entfernt. Es wurden Tiere gezüchtet, die vor allem im hinteren Bereich des Rumpfes noch einen Ansatz zum Aalstrich hatten. Zudem waren zeichnungsleere Flächen oder zusammenhängende Zeichnungspunkte insbesondere an der Seite, eine zu volle Zeichnung mit Ansatz zur Kettenzeichnung überwiegend im vorderen Bereich, keine Seltenheit. All diese Merkmale stammten von den Tieren, die zur Entstehung dieser Rasse eingepaart wurden. Erst Mitte der 90er Jahre sind diese Merkmale in einigen Zuchten zum Teil sehr schnell verdrängt worden.
 
Die Dalmatiner-Rexe erlebten gerade durch die aufgelockerte Zeichnung und den mittlerweile hohen Zuchtstand einen Aufschwung zu einer mit am stärksten verbreiteten Rexrasse. Dieser mittlerweile hohe Zucht-stand ist auch den zahlreichen Clubzüchtern der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rexzüchter Clubs (kurz: ADRC) zu verdanken.
 


Tobias Baumgarten ist 1. Vorsitzender des Rexclub Hannover sowie 1. Vorsitzender der Rexgruppe 12 "Zwischen Elbe- und Wesermündung" und somit in der ADRC organisiert und hier zudem als Beisitzer tätig. Die Dalmatiner-Rexe faszinierten ihn von Anbeginn. Nicht ein Tier gleicht dem anderen und gerade das macht die Zucht von Dalmatiner-Rexen so spannend. Zudem zeichnet die Dalmatiner-Rexe ihr überaus temperamentvoller und lebhafter Charakter aus, der als typisches Merkmal der Rex-Kaninchen gilt.
 
Dalmatiner-Rexe und deren Stand heute

Die Dalmatiner-Rexe zählen zu den Mittelgroßen Rexen und werden im Rassestandard in der Abteilung VI (Kurzhaarrassen) geführt. Die Rassebeschreibung ist auf Seite R-214 zu finden. Ihr Mindestgewicht von 2,75 kg haben die Dalmatiner-Rexe aufgrund ihrer Frohwüchsigkeit sehr schnell erreicht, dementsprechend auch das Idealgewicht von 3,25 bis 4,5 kg. Bevorzugt setzt Tobias Baumgarten Zuchthäsinnen im oberen Gewichtsrahmen von mindestens 4 kg zur Zucht ein. Diese großrahmigen Häsinnen bringen Würfe von bis zu 14 Jungtieren zur Welt, was grade in der Zucht einen großen Vorteil bringt. Denn nur so lässt sich der Grundstein zur Auswahl der typischen Rassemerkmale legen. Gerade in der Aufzuchtphase sollten die Dalmatiner-Rexe auf Grund ihres schnellen Wachstums relativ vorsichtig gefüttert werden, damit deren einwandfreie Entwicklung gewährleistet ist. Gerade Häsinnen der Rasse sind dabei verhaltener zu füttern, da in einigen Linien zum Teil „loses Brustfell“ auftreten kann.

Typ und Körperform müssen überzeugen

Wie bei allen kurzhaarigen Rassen sind die körperlichen Merkmale viel deutlicher zu erkennen als bei einer Normalhaarrasse. Bei einem Rexkaninchen modelliert sich daher der Bau des Körpers klarer heraus. Dies ist bei der Bewertung der Dalmatiner-Rexe zu berücksichtigen. Ebenso verlangt die Beurteilung von Kopf und Hals eine gewisse Rücksichtnahme.

Der leicht gestreckte Rumpf mit gut abgerundeter Hinterpartie sollte vorne und hinten möglichst gleichmäßig breit sein und durch mittellange und kräftige Läufe eine mittelhohe Stellung aufweisen.

Der Kopf ist etwas länglich mit breiter Schnauz- und Stirnpartie sowie gut ausgeprägten Backen. Ein offenes getragenes Ohr von stabiler Struktur, welches an der Spitze schön abgerundet ist, sollte den Kopf eines Dalmatiner-Rexes mit einer Ideallänge von 11-13 cm schmücken. Die Ohren erscheinen jedoch aufgrund der Kurzhaarigkeit etwas länger als bei Normalhaarrassen.

Gerade diese Merkmale sind in der Zucht von Tobias Baumgarten bereits sehr gefestigt. Typvolle Tiere mit schön abgerundeter Hinterpartie und einem hervorragenden Stand zeichnen seine Tiere aus. Ein Dalmatiner-Rex muss seiner Auffassung nach im Typ genauso ansprechen und zu überzeugen wissen wie andere Rexrassen.

Das richtige Rexfell


Das Rexfell ist besonders dicht und sollte eine Länge von etwa 17-21 mm (gemessen auf der Rückenmitte) aufweisen. Streicht man mit der Hand gegen den Strich durch das Fell, so bleiben die Haare fast senkrecht stehen und gehen langsam in ihre Ausgangslage zurück. Die Grannenhaare sind im Gegensatz zu den Normalhaarrassen kürzer und dürfen höchstens 1 mm aus dem Wollflaum überstehen. Das Fell muss zudem lockenfrei sein, lediglich im Nacken und am Bauch lässt sich dieses unter Umständen nicht vermeiden. Auf eine gute Behaarung der Ohren ist zudem zu achten.

 Dieses Fell weißt eine optimale Länge und 
 Dichte auf, was auch die farbliche Intensität
 der Zeichnungspunkte widerspiegelt.
 Bei diesem Fell fehlt es an Dichte. Die über-
 stehenden Grannenhaare verwaschen zudem
 die Zeichnungpunkte.

Die Dalmatiner-Rexe weisen bis heute überwiegend eine sehr gute Fellstruktur und Dichte auf, nur vereinzelt gibt es noch Linien, an deren Fell gearbeitet werden muss. Dichte, strukturreiche und elastische Felle mit leicht überstehenden Grannenhaaren sorgen bei den Rexen zudem für eine gute Behaarung der Läufe. Gerade darauf muss großer Wert gelegt werden. Eventuell auftretende Kahlstellen an den Sprunggelenken müssen bei ausgestrecktem Lauf überdeckt sein. Schaut man auf den größeren Schauen einmal durch die Reihen, trifft man vielfach Dalmatiner an, die in der Position 3 noch verbessert werden können. Betrachtet man die Tiere von Tobias Baumgarten, so fällt einem sofort auf, dass diese durchweg eine sehr gute Felldichte und -struktur aufweisen, dies spiegelt allein schon die Farbintensität der Zeichnungspunkte wider.

Kopfzeichnung – Die richtige Mischung macht‘s

Die Kopfzeichnung der Dalmatiner-Rexe ist nicht mit der Zeichnung der normalhaarigen Scheckenrassen zu vergleichen. Die Punktzeichnung soll asymmetrisch, dementsprechend ungleichmäßig und aufgelockert über den ganzen Kopf der Tiere verteilt sein. Bei der Kopfzeichnung herrscht bisweilen vielerlei Aufklärungsbedarf. Betrachtet man nur die Schnauzpunkte, so ist festzustellen, dass es hier alleine schon große Abstufungen gibt. Tiere mit zwei aufgelockerten, nicht zusammenhängenden Schnauzpunkten von unterschiedlicher Größe, sind laut Tobias Baumgarten der Idealfall. 

 Vorzügliche Kopfzeichnung mit zwei Schnauz-
 punkten, asymetrisch angeordnete Punkte 
 auf dem Nasenrücken sowie ein helles und
 gepunktetes Ohr zeigt uns diese Häsin aus
 der Zucht von Tobias Baumgarten.
 Keine ideale Kopfzeichnung präsentiert uns
 diese Häsin. Gewünscht wäre hier noch ein
 weiterer Schnauzpunkt sowie Punkte auf dem
 Nasenrücken. Hervorzuheben ist hier jedoch
 die Zeichnung der Ohren.

Es fließen jedoch nicht nur die Schnauzpunkte in die Bewertung der Kopfzeichnung ein, sondern auch die restliche Zeichnung des Kopfes, wie Nasenrücken, Stirn, Kinnbackenpunkte und die Zeichnung der Ohren. Als optimal bezeichnet Tobias Baumgarten Tiere, die auf dem Nasenrücken und auf der Stirn entsprechend vereinzelt Punkte von unterschiedlicher Größe aufweisen. Die Augenringe sollten dazu nicht zu grob, ungleichmäßig, im Idealfall mit Unterbrechungen versehen, ausfallen. Allerdings sollten sie nicht bis an den Ohrenansatz reichen. In einigen Zuchten sind bereits Tiere zu finden, deren Augenringe mit weißen Einläufern versehen sind, welche sogar bis ans Auge reichen. In Verbindung mit den Augenringen stehen auch die Kinnbackenpunkte, welche nicht zwingend vorhanden sein müssen. Wünschenswert ist allerdings auch hier eine asymmetrische Anordnung der Punkte, wobei bereits schon ein Kinnbackenpunkt reicht und entsprechend auflockernd wirkt. Tritt zu all diesen Merkmalen dann noch ein schönes, „weiß“ geflammtes Ohr mit Zeichnungspunkten auf und vereinzelten „Spritzern“ am Ohrenansatz, dann ist die Kopfzeichnung als ideal zu betrachten.

Dies zeigen mittlerweile Spitzentiere dieser Rasse schon in Perfektion. Hier können die 15 Punkte ohne Bedenken vergeben werden. Früher überwog die schwarze Zeichnungsfarbe an den Ohren, welche  aber heute züchterisch nicht weiter verfolgt und gefestigt werden sollte. Ergänzend fügt Tobias Baumgarten hinzu, dass auch ein zu voller Kopf, mit zusammenhängenden Punkten sowie Zeichnungsleere an Kopf und Schnauze zu Punktabzug führen muss. Grundsätzlich gilt, dass das Zusammenspiel der beiden Farben, sowohl „schwarz“ als auch „weiß“, ein harmonisches ausgeglichenes Bild im Bereich des Kopfes ergeben sollte.

Rumpfzeichnung – durch Zuchtarbeit festigen


Die typische Dalmatinerzeichnung wird aus unterschiedlichen Punkten mit einem idealen Durchmesser von 1,5 bis 3,5 cm gebildet. Wichtig ist, dass diese Zeichnung über den gesamten Rumpf verteilt sein muss. Hier kommt es häufig zu Problemen, wie Tobias Baumgarten berichtet. Spitzentiere weisen diese Zeichnung aber bereits in vorzüglicher Weise auf. Diese Tiere sind mit gleichmäßig verteilten, alleinstehenden Punkten von idealer Größe über den gesamten Rumpf vorzufinden. Dennoch beobachtet man, gerade auf großen Schauen, wo sich hier sprichwörtlich „die Spreu vom Weizen“ trennt. 

 Dieses Tier zeigt eine
 zeichnungsleere Fläche im
 vorderen Rumpfbereich. Die
 Zeichnungspunkte haben eine
 ideale Größe.
 Diese Zuchthäsin weißt viele
 zusammenhängende
 Zeichnungspunkte auf. Form,
 Fell und Farbe überzeugen bei
 diesem Tier.
 Dalmatiner-Rexe sind
 spalterbig. Hier ein holländer-
 sowie hototfarbiges Jungtier
 neben einem dalmatiner-
 farbigen Jungtier.

Ein entscheidender Faktor, welcher die Rumpfzeichnung eines Dalmatiner-Rexes ausmacht, ist die richtige Punktgröße. Je größer die Punkte werden, je eher wird man Tiere sehen, wo die Zeichnung eine zusammenhängende Fläche bildet und diese dann entsprechend „klatschig“ wirkt oder auch bei Fehlen eines Punktes, zeichnungsleere Flächen hervorruft. Kleine Punkte hingegen sind häufig in einer Vielzahl gut über den gesamten Rumpf des Tieres verteilt, allerdings nicht so farbintensiv und somit auch nicht als optimal anzusehen. Hier gilt es in der Zucht einen Mittelweg zu finden. Bei der Auswahl der Zuchttiere achtet Tobias Baumgarten stets auf die Punktverteilung, explizit darauf, dass die Tiere bis unten am Bauch gezeichnet sind, denn eine Zeichnung auf Brust und unter dem Bauch wäre für ihn ein ganz weit entferntes Zuchtziel. Dabei kann es auch schon einmal vorkommen, dass er Tiere mit etwas vollerer Zeichnung einsetzt. Dalmatiner-Rexe, welche Zeichnungsleere im vorderen Teil des Rumpfes insbesondere im Bereich der Schulter aufweisen, eignen sich allerdings nicht für die Zucht. Zu beobachten ist, dass in der Zucht die Tiere mit der Zeit immer heller werden und sich zeichnungsleere Flächen ausbreiten. Auch Tiere mit „klatschiger“ Seitenzeichnung haben in seiner Zucht keinen Wert, denn gerade diese Merkmale vererben sich sehr dominant. Was nicht heißt, dass etwas volle Tiere mit gleichmäßiger Zeichnung keine guten Zuchttiere darstellen. Grade hier muss der Züchter Fingerspitzengefühl beweisen und einen Mittelweg finden, vollere Tiere mit entsprechender Farbe in der Zucht einzubauen.

Farbe ist nicht gleich Farbe

Die Zeichnungsfarbe der Dalmatiner-Rexe ist ein intensives und glänzendes „Schwarz“ und darf nicht mit andersfarbigen Haaren durchsetzt sein. Die Zeichnung der Ohren hingegen darf eine Melierung aufweisen. Auch der weißen Grundfarbe kommt starke Bedeutung zu, berichtet Tobias Baumgarten, denn weiß ist bekanntlich nicht gleich weiß und auch dieses muss eine gewisse Brillanz zeigen. Die Fellqualität spielt hier eine entscheidende Rolle! Die Farben kommen am besten zum Vorschein, wenn die entsprechende Dichte des Felles vorhanden ist, nur dann kann das Fellhaar die gewünschte Farbintensität wiedergeben. Der erste Blick auf einen Dalmatiner-Rex kann somit schon viel über zwei Positionen aussagen. Auf Rassevertretern mit dünnen und zu langen Fellen, verliert das „Schwarz“ an Intensität. Oft wirkt es in dem Fall verwaschen gerade an den Umrandungen der Punkte. Grundlegend ist aber auch hier zu sagen, dass auch diese Position bei vielen Dalmatiner-Rexen bereits hervorragend herausgezüchtet worden ist. Zu beachten ist ergänzend, dass auch die Augenfarbe in diese Position fällt, die eine tiefbraune Farbe aufweisen muss.

Zum Abschluss

Einen Dalmatiner-Rex zu züchten, der in allen Positionen dem Ideal entspricht, heißt einen sehr anspruchsvollen und nicht einfachen züchterischen Weg einzuschlagen. Hier gilt wie bei vielen Rassen der Leitsatz Form, Fell und Farbe. Rassemerkmale (Kopfzeichnung und Rumpfzeichnung) sind züchterisch zwar zu beeinflussen, aber nicht festgelegt und mit jedem Tier anders ausgeprägt. Die Feinheiten der  Rassemerkmale, in Verbindung mit der vorhandenen Spalterbigkeit, in der Zucht zu verankern, macht für Tobias Baumgarten den besonderen Reiz dieser Rasse aus. Es steht für ihn an erster Stelle, die positiven Merkmale seiner Tiere auf  Dauer in seiner Linie zu festigen, um auch in Zukunft Dalmatiner-Rexe von hoher Qualität zu züchten. Der Blick durch seine Stallanlage lässt dabei auch in diesem Jahr auf viel hoffen.

  
©Text und Bilder: Marina Walks

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