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16. Dezember 2017 |
Tipps für Anfänger Kaninchenrassen Schaukalender

31. Clubschau des Riesen-Club I 203 Weser-Ems 2016

Am Samstag den 10. Dezember 2016 fand die 31. Clubschau des Riesen-
Club I 203 Weser – Ems in der Ausstellungshalle des
Geflügelzuchtvereins in Visbek statt. Zum ersten Mal waren hier auch Clubfreunde aus anderen Landesverbänden eingeladen worden. Dieses wurde auch von etlichen Zuchtfreunden angenommen. Ausgestellt waren 219 Riesenkaninchen der Farbschläge wildfarben, dunkel – eisengrau, blau, schwarz, chinchillafarbig, gelb und weiß.
 

Die erfolgreichsten Züchter der 31. Riesenclubschau in Visbeck.
 
Die Einlieferung der Tiere erfolgte am Donnerstagnachmittag und am
Freitagmorgen bis 8.30 Uhr.

Mit der Bewertung der Kaninchen begannen die Preisrichter Henni
Hubert, Alexander Schmidt, Arnhold Zachmann, Tobias Nöppert und Rolf
Frerichs als Obmann um 9.00 Uhr. Die Bewertung verlief sehr ruhig und
harmonisch, dies hatte sicherlich damit zu tun das es sich um Preisrichter
handelte welche selbst Riesenzüchter sind oder schon öfter Riesen
bewertet hatten. Als Ergebnis hatte man hier anschließend eine sehr
gerechte Bewertung der Tiere, so dass es eigentlich keine Beanstandung
gab.

Zum Züchterabend am Freitag hatten sich etwa 40 Clubzüchter
eingefunden. Nach dem Büffet wurden die Preise vergeben. Anschließend
saß man noch einige Stunden gemütlich zusammen.

Die offizielle Eröffnung der Schau fand am Samstag um 10.00 Uhr statt.
Der Vorsitzender Reinhold Niehues begrüßte die Clubmitglieder,
Ehrenmitglieder, Gäste, den Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Siemer
den Stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Visbek Antonius
Mönning, Rolf Frerichs Vorsitzender der Preisrichtervereinigung und
Franz Vogel Landesclubobmann.

Rolf Frerichs der den Riesenclub I 203 Weser – Ems schon einige Jahre
bei Tierbesprechungen betreut, lobte die geleistete Zuchtarbeit während
der letzten Jahre in diesem Club. Besonders hob er die die Entwicklung
der Chinchilla farbigen Riesen hervor.

Herbert Henn Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Riesenclubs im
ZDRK fand lobende Worte für die geleistete Arbeit und gute Organisation
dieser Schau.

Dr. Stephan Siemer würdigte die Arbeit während des ganzen Jahres für
dieses schöne Hobby.

Der stellvertretende Bürgermeister schloss sich in seiner Rede seinen
Vorrednern an und eröffnete um 10.30 Uhr die Schau.
 

Farbenschläge in der Kritik

Deutsche Riesen, wildfarben
Von den 130 gemeldeten Tieren wurden 113 zur Beurteilung den Preisrichtern vorgestellt. Den 1. Elbe-Weser-Meister bei den wildfarbenen mit 387 Punkten konnte sich Jörg Sommer (Geesthacht) sichern. In seiner Zuchtgruppe saßen gleich 3 V-Tiere. Seine Tiere bestachen durch tolle Körperform und zwischen- & Unterfarben. Zweiter wurde Horst Staab (Petersfehn) mit 386,5
Punkten und einem tollen Altrammler, welcher 19,5 Punkte in Körperform erhielt. Mit einem Kopf und Ohr dem keine wünsche offen ließen. Dieser war auch gleich der Beste 1,0 bei dem Farbenschlag mit 97 Punkten (20; 19,5; 14; 15; 14; 9,5; 5). Dritter wurde Uwe Schenkenberg (Oststeinbek) mit 386 Punkten. In der Zuchtgruppe war auch die Beste 0,1 der Schau mit 97,5 Punkten (20; 19; 14,5; 14,5; 14,5; 10; 5). Eine sehr schöne Häsin mit
einem super Fell. Insgesamt erhielten 15 Tiere eine V- Bewertung.
Weitere hoch bewertete ZG zeigte abermals Jörg Sommer mit 386,5 Punkten, Alfred Oltmanns (Aurich) mit 386 Punkten, Heiko Rehm (Belum) und Herbert Henn (Nordleda) mit 386 Punkten. In der ZG des letzteren saß auch die Beste 0,1 mit 97 Punkten (20; 19; 14; 15; 14,5; 9,5; 5) bei den wildfarbenen – ein prima Tier, mit einem Gewicht von 8,8kg und einer Ohrlänge von 22cm.
Das Gewicht in diesem Farbenschlag lag zischen 6,8kg und 10,2kg. Wobei die beiden Untergewichtigen Tieren eher die Ausnahme bildeten. Das Durchschnittsgewicht lag bei gut 8kg. Fast die Hälfte der Tiere bei den wildfarbenen wurden mit 19 Punkten in der Körperform bewertet.
4 Tiere erhielten sogar 19,5 Punkte. Die meisten Abzüge gab es, wegen „eckiger Hinterpartie“, „lose Schulter“ und „knochige Rückenlinie“. Vereinzelnt gab es Abzüge wegen „versteifter Blume“. In der Position 3 gab es öfter zu lesen „weich“, „wenig Unterwolle“, „schwache Struktur“. Und so
spiegelte sich das auch in der Bewertung. Über die Hälfte der Riesen erhielten in dieser Position 13,5 Punkte. 5 Tiere konnten die Preisrichter noch weniger überzeugen. Für 3 Riesen gab es fast die Höchstbewertung und beachtliche 14,5 Punkte. Was lobenswert war, dass die Preisrichter keine Mühe scheuten um genau nachzuschauen in dieser Position, so wurden des öfteren 14 Punkte vergeben, mit der Bemerkung „trotz Haarung“. Dies ist aus meiner Sicht eine sehr objektive Bewertung. In Position 4 wussten die Tiere zu gefallen. Die meisten Riesen hatten eine Ohrlänge von >20,5cm. Auch Tiere mit einem 22-ger Ohr waren keine Seltenheit. Aber nicht alleine die Länge ist entscheidend, sondern auch die Breite und Tragweise der Ohren, waren sehr schön anzusehen. Die wildfarbenen Riesen mit einem 19-er Ohr waren eindeutig in der Unterzahl. Bei den Köpfen gab es auch wenig Grund zur Beanstandung. Somit erhielten 58 Riesen 14,5 Punkte. Bei 15 Tieren wurde die volle Punktzahl vergeben. Deckfarbe und Schattierung: Bei den Deckfarben sind die Züchter auf dem Richtigen Weg. So wurden 67 Tiere mit 14,5 bewertet. Auch die Zwischen- & Unterfarben, waren völlig in Ordung. 46 Riesen erhielten die volle Punktzahl, 62 wurden mit 9,5 Punkten bewertet. Nur 4 Tiere kamen nicht
über die 9 Punkte.

Beste 0,1, 97 Pkt., Züchter Herbert Henn
Bester 1.0, 97 Pkt., Züchter Horst Staab


Deutsche Riesen, dunkel/-eisengrau
Bei den 10 Ausgestellten Riesen in diesem Farbenschlag wurde Petra Jensen (Wagersrott) mit 386 Punkten 1. Elbe-Weser-Meisterin. In ihrer ZG saß auch die beste 0,1 mit 97,5 Punkten (20; 19; 14;15; 14,5; 10,5) bei den andersfarbigen. Eine weitere ZG von Oswald Kühn (Bad Camberg) wurde
mit 382 Punkten bewertet. Das Gewichtsrahmen der dunkel/-eisengrauen bewegte sich zwischen 7kg-7,5kg. Wobei man erwähnen muss, dass die meisten Tiere im März, bzw. April geboren sind. Da ist noch Luft nach oben.
Die Körperform wurden zwischen 17,5-19 Punkten bewertet. Die meisten Punktabzüge gab es wegen „versteifter Blume“ Fellhaar: In dieser Postion konnte man des öfteren Kommentare lesen wie „wenig Struktur“, „wenig
Dichte“. So wurden 6 Riesen mit 13,5 Punkten bewertet und 4 Mal gab es die 14. Kopf und Ohr: Die Ohrlänge lag zwischen 18,5-19,5cm. Die Köpfe waren durchweg in Ordnung, vereinzelnd gab es Abzüge, aufgrund „faltiges Ohr“ . Hier vergaben die Preisrichter 4 Mal die volle Punktzahl, 6 mal gab es einen halben Punkt Abzug. Deckfarbe/ Schattierung: In dieser Postion gab es wenig Kommentare von Seiten der Preisrichter. Hier lag die Bewertung
zwischen 14-14,5 Punkten. Bei 2 Riesen gab es Abzüge wegen „leicht weich durchsetzter Ohrenränder“. Zwischen-& Unterfarbe: Hier gab es wenig Anlass zur Kritik. Für 3 Tiere gab es die glatte 10 und 7 Mal wurden 9,5 Punkte vergeben.
 
Deutsche Riesen, schwarz
Die beiden Riesen aus der Zucht von Oswald Kühn machten einen ordentlichen Eindruck. Eine Häsin wurde völlig zurecht mit 96,5 Punkten bewertet.
Die beiden schwarzen Riesen hatten ein Gewicht von 7,5kg. In der Körperform wurde einmal die „versteifte Blume“ gestraft, dass wirkte sich auf die Punktzahl aus. So wurde einmal die 19 und einmal wegen des besagten Fehlers die 18,5 vergeben. In dem Fellhaar hatten die Tiere ihre Defizite. Bei den Tieren stand „wenig Dichte“ auf den Karten und so blieb es bei 13,5 Punkten.
Dafür hatten sie in der Position 4 ihre Stärken. Bei einer Ohrlänge von 19,5cm und 20cm und den entsprechenden Köpfen gab es die volle Punktzahl. Die Deckfarben wurden beide male mit 14 bewertet. Bei den Unterfarben gab es einmal die volle Punktzahl und einmal die 9,5.
 
Deutsche Riesen, blau
Die zwölf blauen Riesen kamen aus der Zucht von Reinhold Niehues (Holdorf). Leider kam keine Zuchtgruppe von dem Farbenschlag ans Ziel. So wurde in jeder ZG ein Tier ausgeschlossen. Das Gewicht der blauen lag zwischen 7,2kg-8,3kg. In den Körperformen hatten die blauen Riesen gleich ihre schwächen. Die meisten Abzüge gab es wegen „versteifter Blume“, „wenig Stand“und
„eckige Hinterpartie“. Zwei Rammler wurden wegen Wamme ausgeschlossen. Und so kam es zu Folgender Bewertung: zwei Tiere erhielten 19 Punkte, 5 mal gab es die 18,5 und einmal 18 Punkte. Auch im Fellhaar ist bei diesem Farbenschlag noch viel Züchterfleiß gefragt. Die meisten Abzüge
gab es wegen „wenig Unterhaar“, „wenig Struktur“ und „wenig Dichte“. 6 Tiere wurden mit 13,5 Punkten und 2 mal 13 bewertet. Die Ohrenlänge lag bei den blauen zwischen 19cm-21cm – was für den Farbenschlag sehr positiv ist, da dieser Farbenschlag jahrelang Schwierigkeiten hatte, die 19-ner Länge zu erreichen. Da ist der Züchter auf dem richtigen Weg. Aber nicht nur die Länge ist entscheiden, sondern auch die breite und wie die Ohren getragen werden und da hatten die blauen ihre Defizite. Insgesamt erhielten die Hälfte der Riesen in dieser Position 14,5 Punkte, die anderen kamen nicht über die 14 hinweg. Die Deckfarben waren durchweg in Ordnung, lediglich wurde bei
einem Tier „decke stark weiß durchsetzt“ bemängelt, das gleichzeitig ein Ausschluss nach sich zog. Bei den Unterfarben gab es wenig Grund zu Kritik.
 
Deutsche Riesen, blaugrau
Die Zehn blaugrauen wurden von 3 Züchtern präsentiert. Die beste ZG der ZGM Heß ( Groß-Rohrheim) wurde mit 383 Punkten bewertet. Da saß auch das Best bewertete Tier des Farbenschlages. Eine feine Häsin die mit 96,5 Punkten (20; 18,5; 14; 15; 14,5; 9,5; 5). bewertet wurde. Die ihre Vorzüge in Position 4 hatte. Gleich bei den ersten beiden Riesen gab es Abzüge in der Position 1. Was wiederum zum Punktverlust in der nachfolgenden Position führte. So lag die Gewichtsspanne zwischen 6,7kg und 8,7kg bei diesem Farbenschlag. Die meisten Punktverluste gab es aufgrund „eckige Hinterpartie“ und „vorne lose“. Teilweise zeigten die blaugrauen wenig stand auf dem Preisrichtertisch. Insgesamt wurden die Punkte in der Position wie folgt vergeben: 2 Riesen
erhielten 19 Punkte, 6 mit 18,5 und zwei Tiere bekamen 18 Punkte. Im Fellhaar bekamen die Hälfte der blaugrauen 14 Punkte mit der Bemerkung „Sg dichte“. Bei den anderen 6 Tieren wurde das Gegenteil bemängelt, mit „wenig dichte“, dafür gab es 13,5 Punkte. In der Position Kopf und Ohr gab es Licht und Schatten, so erreichten gleich 4 Tiere nicht die vom Standard geforderte Ohrlänge von 19cm. Dafür waren die Ohren bei den anderen 6 Riesen sehr ansprechend. Ein Rammler aus der Zucht von Reinhold Niehues stach besonders aus der Gruppe hervor. Mit einem 22ger Ohr und auch
dementsprechenden Kopf, wie man es sich bei einem Riesen wünscht. Dies wurde auch mit voller Punktzahl belohnt. Auch die Tiere aus der Zucht von ZGM Heß hatten ihre Vorzüge in der besagten Position. Die Deckfarben konnten sich sehen lassen. Lediglich wurde bei 2 Tieren „Ohrenränder
leicht weiß durchsetzt“ bemängelt. In Position 6 führte bei einem Tier „etwas schwache Zwischenfarbe“ zu Punktverlust, so wurde hier ''nur'' die 9 vergeben. Die anderen blaugrauen wurden zwischen 9,5 und 10 Punkten bewertet.
 
Deutsche Riesen, chinchillafarbig
Von den 6 gemeldeten chinfarbigen wurden 5 Tiere ausgestellt. Die Riesen kamen aus der Zucht von Waldemar Wechsel (Weyhe). Mit für den Farbenschlag beachtliche 387 Punkten wurde Waldemar Wechsel 1. Elbe-Weser-Meister. Das wird in Zukunft sicherlich nicht leicht sein so ein
Ergebnis zu wiederholen. 2 Riesen wurden mit dem Prädikat „vorzüglich“ bewertet. Für den einen Riesen bedeutet dies Beste 1,0 andersfarbig (20; 19; 14; 15; 14,5; 9,5, 5). Das Gewicht der Tiere lag zwischen 7,1kg und 8,6kg. In Position 2 wurde bei 2 chinfarbigen völlig zurecht „leicht versteifte
Blume“ bemängelt und so konnte es nicht mehr als 18,5 Punkte geben. Da ist noch Züchterische Arbeit gefragt. 3 Tiere bekamen in der Position 19 Punkte. Im Fellhaar war wenig Anlass zur Kritik, so erhielten alle 5 Tiere 14 Punkte. Die Ohrlänge lag zwischen 19,5cm-21cm. Da ist der Züchter auf dem richtigen Weg. Allerdings darf die Ohrbreite nicht außer acht gelassen werden, da gibt es noch Defizite. Die Köpfe konnten sich sehen lassen. In Position 5 haben die chinfarbigen Riesen auch positive Entwicklungen gemacht. Die Unterfarben könnten noch klarer abgegrenzt sein.

Bester 1.0 chinfarbig, 97 Pkt., Züchter Waldemar Wechsel

Deutsche Riesen, gelb
Gleich 20 Gelbe Riesen wurden von 3 Züchtern gemeldet, ein super Meldeergebnis für diesen Farbenschlag. Mit für den Farbenschlag tollen 386,5 Punkten konnte Johannes Renninghoff (Niedernhausen) den 1. Elbe-Weser- Meister für sich entscheiden. In seiner Meistergruppe saßen auch die beiden Siegertiere. Ein sehr schöner Rammler, der mit 97 Punkten bewertet wurde (20; 18,5;14; 15; 14,5; 10; 5) und eine typvolle Häsin die 96,5 Punkte erhielt (20; 19; 13,5; 15; 14,5; 9,5;5). Das Gewicht der gelben lag zwischen 6,9kg-8,6kg. Die häufigsten Abzüge in Position zwei gab es, wegen „eckiger Hinterpartie“. Vereinzelnd stand auf den Karten „vorne Lose“, aber auch solche Bemerkungen, wie „Sg Typ“, waren keine Seltenheit. Insgesamt gab es für 6 Tiere 19 Punkte, 13 Mal reichte es für 18,5 und ein Riese erhielt 18 Punkte in dieser Position. Im Fellhaar haben die Gelben Riesen sich verbessert. So wurden bei 5 Tieren 14 Punkte vergeben, 13 Mal gab es die 13,5
und bei 2 Tieren reichte es „nur“ für 13 Punkte. „Etwas weich“ und „wenig Dichte“ waren die meisten Bemerkungen. Die Ohrenlänge lag zwischen 18,3cm und 21cm, wobei man sagen muss, dass die mit einem kurzen Ohr eher eine Ausnahme waren. Die Köpfe waren ansprechend. Besonders hervorragend waren die Tiere von Johannes Renninghoff in dieser Position. 5 von
insgesamt 6 Tieren, die in dieser Position volle Punktzahl erhielten, kamen aus seiner Zucht. Für 10 Gelbe gab es 14,5 Punkte und 4 Tiere wurden mit 14 Punkten bewertet. Deckfarbe und Schattierung waren in Ordnung. Bei den Unterfarben gab es auch kein Anlass zur Kritik.

Bester 1.0 gelb, 97 Pkt., Züchter Johannes Renninghoff

Deutsche Riesen, weiß
Die 29 Deutschen Riesen Weiß wurden von 4 Züchtern präsentiert. Zum größten Teil konnten die weißen ihren hohen Zuchtstand bestätigen. So wurde Wolfgang Knust (Nordleda) mit 385,5 Punkten 1. Elbe-Weser-Meister. In seiner ZG 2 saßen auch der Beste 1,0 der mit 97,5 Punkten bewertet wurde (20; 19; 14; 15; 14,5; 10; 5), ein Prima Rammler, sowie auch die Beste 0,1 die
ebenso 97,5 Punkte erhielt (20;18,5; 14,5; 14,5; 15; 10; 5) die ihre Vorzüge eindeutig in Position 3 und 5 hatte. Zweiter wurde mit der gleichen Punktzahl aber einer ZG 3 Jens Beckmann (Tangstedt). In dieser Zuchtgruppe saß auch der Beste 1,0 der Schau. Ein super Rammler der sagenhafte 98 Punkte erhielt (20; 19; 14,5; 15; 14,5; 10; 5). Seine 2 ZG wurde mit 386,5 Punkten bewertet. Klaus Dieter Braun (Horst) freute sich über 385,5 Punkte. Das Gewicht der Riesen lag zwischen 7kg-8,5kg, das Durchschnittsgewicht lag bei 7,5kg. In Position 2 gab es die meisten Punktverluste, wegen „leicht versteifter Blume“ und „wenig stand“. Die Punktverteilung in dieser Position sah wie folgt aus: 14 Tiere wurden mit 19 Punkten bewertet. Wobei man erwähnen muss, dass die Riesen, aus der Zucht von Jens Beckmann hier zugefallen wussten - so bekamen 6 von seinen 8 Tieren die „19“.
Für 12 Kaninchen gab es 18,5 Punkte und 2 Tiere kamen nicht über die 18ner Marke. Im Fellhaar wurde des öfteren „schwache Struktur“ bemängelt, auch die teilweise fehlende Dichte darf nicht außer Acht gelassen werden. Punkte mäßig sah das wie folgt aus: 3 Tieren wurden mit 14,5 Punkten belohnt, 10 Riesen wurden mit 14 Punkten bewertet, für weitere 14 Tiere war bei 13,5 Punkten Schluss, ein Riese kam über die 13 Punkte nicht hinweg und ein Tier wurde ausgeschlossen, wegen kahl stelle am Hinterlauf. Die Köpfe waren durchweg in Ordnung, so spiegelt sich dies auch in der Punktzahl. 9 mal wurden die Weißen mit voller Punktzahl belohnt, 13 Tiere erhielten 14,5 Punkte, bei 6 Riesen blieb es bei 14 Punkten. In Position 5 sah es etwas anders aus, wenn die Ohrenlänge nicht die geforderten 19cm erreichten,was bei 5 Weißen der Fall war, so konnte man nicht mit der vollen Punktzahl rechnen. So lag die Ohrlänge zwischen 18cm und 21,5cm. Die häufigsten
Bemerkungen auf den Bewertungskarten lauteten „faltiges Ohr“. 5 Riesen bekamen die volle Punktzahl, bei 14 Tieren wurde ein halber Punkt abgezogen und 11 Tiere wurden mit 14 Punkten bewertet. In Position 6 war wenig Grund zu Beanstanden. Dadurch bekamen über ein drittel der Weißen die volle Punktzahl und 19 Tiere erhielten die 9,5.

Beste 0.1 weiß, 97,5 Pkt., Züchter Wolfgang Knust

Ausblick
Das nächste Großereigniss für jeden Riesenzüchter ist Zweifelsfrei die Internationale Jubiläumsclubschau am 28.-29.10.2017 in Marienwerder. Ausrichter ist der Riesenclub Berlin-Markbrandenburg zusammen mit dem Riesenclub Mecklenburg Vorpommern.

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