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17. Mai 2012 |
Tipps für Anfänger Schaukalender

Stalleinrichtung für Kaninchen

Kaninchenzubehör

Zur Komplettierung des Kaninchenstalls werden –unabhängig vom Haltungssytem– verschiedene Einrichtungen benötigt, um eine hygienische Fütterung und Aufzucht zu gewährleisten. 
 
Sauberes, frisches Trinkwasser muss den Tieren stets zur freien Aufnahme bereitstehen. In Kleinbeständen können einfache Wassernäpfe aus Steingut oder Glas verwendet werden. Diese müssen aber täglich gereinigt werden, damit stets hygienisch einwandfreies Trinkwasser verfügbar ist.

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Besser geeignet sind daher Tränkeflaschen, in denen das Wasser vor Verschmutzungen geschützt wird und die Wasseraufnahme kontrolliert werden kann. Insbesondere bei der Anbringung der Tränkeflaschen im Stall der Häsin mit Jungtieren muss darauf geachtet werden, dass auch alle Tiere ans Wasser kommen können. Bei zentraler Wasserversorgung werden in der Praxis Nippeltränken verwendet.
Zur Fütterung von Mischfutter können Futternäpfe, Futterautomaten und bei Gruppenhaltung Tröge verwendet werden. Bei offenen Gefäßen wie Futternäpfen und Trögen ist die Verschmutzungs- und damit Infektionsgefahr sehr hoch, da sich die Tiere in die Gefäße setzen. Um das Herausscharren des Futters zu unterbinden, sollte der Rand hoch genug und nach innen gekrümmt sein. Insbesondere in der Buchtenhaltung hat sich die Verwendung von Futterautomaten mit Vorratsbehältern bewährt, die von außen oder innen angebracht werden können. Die Befestigung an die Tür sollte nur erfolgen, wenn durch große Türen weiterhin ausreichend Licht und Luft in die Bucht gelangen kann. Aus dem Vorratsbehälter rutscht das pelletierte Futter kontinuierlich in den Trog nach. Durch den perforierten Boden kann der Abrieb durchfallen, ein nach innen gebogener Trogrand verhindert das Herausscharren des Futters. Da das Kaninchen nur mit dem Kopf an den Trog gelangt, werden Verschmutzungen durch Kot und Urin verhindert. Raufutter sollte zur Vermeidung von Verlusten und Futterverschmutzung in Raufen angeboten werden. Die Raufen können aus verbissfestem Plastikgeflecht oder verzinktem Draht gefertigt sein. Zur Vermeidung von Verletzungen müssen die Raufen sachgerecht angebracht werden und verschlossen sein. In der Praxis haben sich Türschließraufen bewährt. Bei perforiertem Boden unterhalb der Raufe sollte ein Brett angebracht werden, um durchfallendes Futter aufzunehmen.
 
Für die Zucht werden zudem Wurfkästen benötigt, die dem Züchter die Wurfkontrolle erleichtern. Diese dienen den neugeborenen Jungtieren als Wärmeschutz und ermöglichen der Häsin ein artgerechtes Verhalten, da sie in freier Natur ihre Jungen im unterirdischen Bau ablegen würde. Der Wurfkasten sollte aus leicht zu reinigen und desinfizierendem Material bestehen und nach allen Seiten geschlossen sein mit einem klappbaren Deckel. Durch die Anordnung des Schlupflochs deutlich oberhalb des Wurfkastenbodens wird verhindert, dass sich Jungtiere unerlaubt aus dem Nest entfernen und unterkühlen. Auch zur Kontrolle und Steuerung der Säugezeiten sollte das Schlupfloch verschließbar sein.

 

Expertenteam Kaninchen
Muskator Werke GmbH
c/o Jürgen Vedder
Otto-Hahn-Straße 40
68169 Mannheim
Tel: 0621-3224560
www.ovator.de

 

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