Lokalschau des Kleintier- zuchtvereins Ilshofen u.U. Neuen Rekord aufgestellt
Im 111. Jahr seines Bestehens präsentierten 33 Züchter und Jungzüchter des Kleintierzuchtvereins Ilshofen u.U. die Rekordzahl von 333 Tieren bei der Lokalschau in der Frank’schen Scheune Oberaspach.
Die Artenvielfalt von Kleintieren, allein 14 Kaninchenrassen mit noch mehr Farbenschlägen und 16 Geflügelrassen von der forellenfarbigen Laufente bis zur Niederländischen Schönheitsbrieftaube wurden gezeigt, konnte auf der Tierschau von Gästen aus nah und fern bestaunt werden. Vorsitzender und Ausstellungsleiter Jürgen Schwarz ist stolz auf seine „super Truppe“ mit 85 Mitgliedern, davon 33 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis achtzehn Jahren. Im Verein herrsche ein großer Zusammenhalt und gute Stimmung, was in Anbetracht der landesweit rückläufigen Züchterzahlen nicht selbstverständlich sei, so Schwarz. Erfreulich auch die wachsende Zahl von Jugendlichen die Zugang zum Verein finden und Spaß im Umgang und mit der Zucht von Kleintieren haben. Obwohl man finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, legen die Verantwortlichen unter anderem Wert darauf, den Züchternachwuchs bei der Siegerehrung mit Pokalen für die gute Arbeit auszuzeichnen. „Dies ist immer wieder ein Ansporn für die Jungen, da warten die drauf“ meinte Schwarz, der zusammen mit Otto Kurz aus Ruppertshofen die Siegerehrungen vornahm.
Vorsitzender Jürgen Schwarz (rechts) überreicht Martin
Schick die Silberne Ehrennadel für seine Treue zum Verein
Sahra Pohlers, Jannick Wirth und Jennifer Pohlers mit Ihren Kaninchen
Otto Kurz bei der Siegerehrung
In diesem Jahr werden Mitglieder des KTZV Ilshofen noch mit 20 Kaninchen auf der Europaschau in der Slowakei und sage und schreibe 805 Tieren auf nationaler Ebene bei der Bundesschau in Karlsruhe vertreten sein. Selbstverständlich nehmen Züchter und Jungzüchter auf Grund der jetzt erzielten Ergebnisse auch an der Landesschau in Ulm im Dezember und diversen Sonder- und Clubschauen der Rassespezialzüchter teil. Alles in allem muss dem rührigen Verein auch auf Grund der guten Nachwuchsarbeit für die Zukunft nicht bange sein.