kn/Bremen. Für die freiwilligen Helfer, die bereits die ganze Woche mit der Verpflegung der Kaninchen beschäftigt waren, öffnete der Tierverkauf bereits am Freitagabend. Mehrmals wurde der Termin verschoben, da bereits am Nachmittag der Bereich vor den PCs belagert war.
Für die Besucher sollten sich die Tore erst pünktlich am Samstag um 7.00 Uhr öffnen.
Schon am frühen Morgen waren die ersten Züchter und Besuchergruppen angereist. An den Kassen konnte Eintrittskarten und Kataloge erworben werden. Ab 6.00 Uhr öffnete man die Türen im Eingangsbereich und die Züchter konnten sich aufwärmen und vorher noch in den Katalog schauen.
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Ganz pünktlich wurden dann die Tore für die Besuchermassen geöffnet. Es war erstaunlich, in welchem Tempo die ersten zum Tierverkauf stürmten.
Hunderte der Züchter schienen ausschließlich nach den Ergebnissen im Katalog zu kaufen. Es ist unverständlich, warum man ein Tier für die Zucht kauft, das man vorher gar nicht gesehen hat.
Die ersten Stunden auf den Großschauen vergehen meist damit, Tiere zu kaufen. Danach schaut man, wer Deutscher Meister geworden ist oder ein Siegertier gestellt hat. Einige Züchter wurden schon vorher informiert und wussten von ihrem Meistertitel. So wurden schon vorher kleine Siegerfeiern veranstaltet oder auf dem Hinweg im Bus gefeiert.
Blick über die Käfigreihen in Halle 5. Foto: R. Brase
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 Gefeiert wurden auch die Klassen- und Bundessieger. Werner Gemke vom I62 Melle stellte mit seinen Blau-Rexen den Bundessieger.
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Eine nette Geste: Zuchtfreunde haben dem Meister ein Schild auf die Käfige gestellt und schon richtig gefeiert.

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Besonders schön ist es, wenn sich andere Züchter mitfreuen und den Gewinnern eine Freude bereiten. Nur gemeinsam macht das Hobby richtig Spaß und man kann viele neue Züchter kennen lernen.
Im Laufe des Vormittags wurden die Schlangen am Tierverkauf wieder kürzer. Die passsenden Kaninchen wurden erworben – oder auch nicht…
Nun konnte man sich Zeit nehmen, die Kaninhop-Vorführungen zu besuchen, das fehlende Zubehör bei den Fachanbietern einzukaufen oder sich über verschiedene Futtermarken und Trinkwasserzusätze zu informieren.
Fernab des ganzen Trubels fand am Samstagmorgen die offizielle Eröffnung statt. Zahlreiche Ehrengäste und Funktionäre waren der Einladung des Veranstalter gefolgt.
Die Schirmherrschaft der 28. Bundes-Kaninchenschau übernahmen der Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Herr Jens Böhrnsen und der Niedersächsische Minister für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Herr Hans-Heinrich Ehlen.
Mit dem Meldeergebnis von rund 29.000 Kaninchen und den Gegenständen der Handarbeits- und Kreativgruppen wurden alle Erwartungen übertroffen.
Am Nachmittag wurde es wieder ruhiger auf dem Messegelände. Viele der Besucher hatten sich wieder auf den Heimweg gemacht. Eigentlich bietet sich erst dann die Möglichkeit, sich mal in Ruhe ein paar Kaninchen anzuschauen oder ganz entspannt mit verschiedenen Züchtern zu sprechen. Es lohnt sich immer, für den Besuch einen kompletten Tag einzuplanen.
Ein Blick über die großzügig aufgebaute Erzeugnisschau im Obergeschoss in Halle 4.
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In den Handarbeits- und Kreativgruppen werden immer wieder neue Ideen entwickelt. Die Vielfalt kann in ein paar Bilern gar nicht widergegeben werden.
Fotos: kleintiernews.de
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Die Kaninhop-Vorführungen sind immer ein Besuchermagnet auf den Bundesschauen. Fotos: R. Brase |
Der Sonntag ist auf den Bundesschauen meist kein richtiger Besuchertag mehr. Morgens ist es auf den Schauen relativ ruhig, bis dann die ersten Züchter zwei Stunden vor Ende der Veranstaltung anfangen, die Kaninchen schon in die Kisten zu setzen. Im Prinzip ist genügend Zeit für den Rückweg, da doch meistens gegen 13.00 Uhr mit dem Auslass begonnen wird.
Eine richtige Kontrolle findet meistens am Ausgang nicht mehr statt. Leider bleiben in der ganzen Hektik auch viele Tiere in den Käfigen sitzen, die dann später auf verschiedenen Wegen zurück zu ihren Besitzern gelangen.
Die Landesverbände der Rassekaninchenzüchter Hannover und Bremen haben hervorragende Arbeit geleistet und eine super Bundesschau präsentiert. Man muss sich immer vor Augen halten, dass all dieses in der Freizeit der Organisatoren geschieht!
Mit einer schönen Erinnerung an Bremen können wir uns schon heute auf die Bundes-Rammlerschau in dreizehn Monaten in Kassel freuen.
Warten wir ab, was das Zuchtjahr 2008 bringt. Mit Freude werden wir wieder unsere Jungtiere großziehen – und bestimmt werden wir auf der einen oder anderen Schau dafür belohnt.